Der Selbstversuch

12.06.2017

30 Tage vegan

Bildnachweis: fotolia.de

Veganismus ist immer wieder in aller Munde und ist quasi zum Trend geworden. Dennoch werden die Leute häufig belächelt, die vegan leben. Aber gerade, weil es immer wieder diskutiert wird und inzwischen einen eigenen Markt bedient, wollte ich wissen, was es damit auf sich hat und wie es denn so ist vegan zu leben.

Den ganzen Mai verbrachte ich damit zu recherchieren. Und je mehr ich gelesen hatte, desto mulmiger wurde mir. Einerseits gab es scheinbar viele Ersatzprodukte und andrerseits waren so unglaublich viele Lebensmittel nicht vegan.

Inzwischen haben wir den 12. Juni und ich lebe dementsprechend seit 12 Tage vegan. Wie bereits in der Ausgabe erwähnt, beschränke ich mich vorerst auf eine vegane Ernährung. Und ich kann euch sagen – ich bin noch nicht verhungert!

Morgens gibt es Sojajoghurt mit Müsli und Obst. An den Geschmack hatte ich mich nach dem zweiten Löffel bereits gewöhnt. Und damit ich nicht jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße esse, durchforste ich regelmäßig das Internet und mein Kochbuch nach veganen Rezepten.

Ich plane mehr Zeit fürs einkaufen ein, da ich bei vielen Produkten nachlesen muss, was da überhaupt drin ist. Hierfür kann ich euch übrigens die Internetseite www.zutatencheck.de empfehlen. Ihr könnt dort die Zutaten eingeben und erfahrt, ob das Produkt vegan ist oder welche Inhaltsstoffe es nicht sind. Außerdem begleitet mich immer die App von PETA Zwei. Die bietet einen übersichtlichen Einkaufsguide, welche veganen Produkte es wo gibt. Übrigens könnt ihr den auch online abrufen - https://www.petazwei.de/einkaufsguide.

Bisher fühle ich mich richtig gut, ich habe noch nie so sehr auf meine Ernährung geachtet und mir Gedanken darüber gemacht, was bei mir auf den Tisch kommt. Mein Lieblingsgericht sind übrigens vegane Pfannkuchen mit Fruchtpüree. Außerdem kann ich die Haferflocken-Schoko-Plätzchen empfehlen – ein Glück ist Zartbitterschokolade vegan! Auch mit den Ersatzprodukten konnte ich mich gut anfreunden. Allerdings verzichte ich morgens auf meine Tasse Milch, da weder der Sojadrink oder der Mandeldrink mich wirklich glücklich machen.

Noch ist nicht mal die Hälfte der Zeit um und da will ich den Tag mal nicht vor dem Abend loben. Nächsten Montag gibt es wieder mehr zu lesen!

Lina Lassnig

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