Laboratorium für nachhaltige Lebensstile

06.07.2016

Klimaschutz im Campus-Schaukasten

Simon Laros (Universität), Prof. Holger Watter (Hochschule), Frank Kupfer (Universität) sowie Henning Brüggemann (1. Vorsitzender Klimapakt) freuen sich über das neue Klimaschutz-Informationssystem. Foto: Fuhrig

Flensburg (fu) – Der Campus Flensburg befasst sich schon seit längerem intensiv mit den Herausforderungen des Klimawandels und aktuellen Fragestellungen der Energiewende. Die beiden Hochschulen verfolgen das Ziel ein Laboratorium für nachhaltige Lebensstile zu sein. Die zuletzt auf dem Campus eingeweihte Carsharing-Station, das neue Mitfahrportal sowie große und kleine Windkraft- und Solaranlagen sind dafür nur einige direkt erfahrbare Klimaschutz-Beispiele.
Nun wird auf dem Campus Flensburg Klimaschutz noch konkreter und anschaulicher. Denn als neueste Aktion wurden in allen Eingangsbereichen der Hochschulgebäude insgesamt 13 Schaukästen mit Informationen zum Klimaschutz auf dem Campus installiert. Diese geben ab sofort aktuelle Tipps für viele kleine, aber effiziente Maßnahmen zum Klimaschutz im Hochschulalltag sowie ein monatliches Feedback zum Energieverbrauch. Das Volumen wird in der Maßeinheit „Umzugskartons“ angegeben, um eher abstrakte Begriffe wie CO2 und Kilowatt für die Studenten und Mitarbeiter griffiger zu machen
„Es ist unser gemeinsames Ziel Klimaschutz praktisch umzusetzen. Deshalb freuen wir uns, dass wir nun eine sichtbare Plattform geschaffen haben, die über den Stand des Klimaschutzes auf dem Campus informiert“, sagt Frank Kupfer, Kanzler der Europa-Universität Flensburg. „Ich hoffe, dass das monatliche Feedback zum Energieverbrauch das Bewusstsein unserer Hochschulmitglieder schärft und zum vermehrten Energiesparen anregt“, ergänzt Prof. Dr. Holger Watter, Präsident der Hochschule.
Das an den Hochschulen entwickelte Informations-System wird unter einer Creative Commons (CC) Lizenz veröffentlicht. Das bedeutet, dass auch weitere Akteure die entwickelten Vorlagen für eine Übertragung nutzen können und speziell in diesem Fall auch gerne sollen. „Weitere Klimapakt-Mitglieder, Flensburger Schulen und Kindergärten sowie Flensburgs Unternehmen können diesem Vorbild der Hochschulen folgen und ein solches System installieren“, unterstreicht Henning Brüggemann, Vorsitzender des Klimapakt Flensburg, die Vorteile dieser Forschungsinitiative für die Öffentlichkeit.
Die entwickelten Druckvorlagen und das Excel-basierte Tool zum Energieverbrauchs-Feedback werden zunächst auf  Nachfrage geteilt. „Mittelfristig ist auch ein Hochschulportal zur öffentlichen Bereitstellung der an den Hochschulen entwickelten Ansätze zum Klimaschutz geplant“, kündigt Simon Laros, Klimaschutzmanager für den Campus Flensburg, weitere Maßnahmen an.

04.04.2017
28.04.2017

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