Das kleine 1x1 der Ernährung

Iss dich fit, ohne einen Schritt!

Macht deine „Pumpe“ schlapp oder blättert bei dir so langsam der Lack ab, wie ein in der Garage vor sich hin rostender alter Oldtimer? Ja, dann bist du alt. Alt genug, um die Schrauben deines Klappergestells wieder fest anzuziehen und dir wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.

Du könntest dir jetzt denken, dass Rätsels Lösung körperliche Bewegung ist, um wieder in die „Gänge zu kommen“. Ja, dann hast du schnell „geschaltet“, sofern sie nicht schon längst durchgerostet ist. Körperliche Bewegung ist immer hilfreich, um gesund zu bleiben, es zu werden, oder wenn man vor hat länger zu leben. Sie ist nicht zu ersetzten, aber auch nicht das einzige Mittel, um wieder Dampf unter der Haube zu bekommen. Und wenn du keine Lust hast, freiwillig auch nur einen Muskel anzuspannen oder einfach nicht die Zeit in einem von Studieninhalten überfüllten Alltag aufbringen kannst, dir Turnschuhe anzuziehen, dann sind deine Augen hier genau richtig.

Du siehst schlecht, das Haar ist kraus, die Haut alt und faltig? Du bist schlecht gelaunt, hast „down under“ Performance-Probleme den „Reifendruck“ aufrecht zu halten oder ihn gar aufzupumpen? Deine „Birne“ glüht nicht mehr so hell und droht durchzubrennen? Dann solltest du dir mal über deine Ernährung Gedanken machen oder einfach weiterlesen. Es steckt so vieles in unserem täglich Brot, über das es sich lohnt, ein genaueren Blick drauf zu werfen, also aufgepasst:
Milch pimpen und
den Stoffwechsel pimpen

In einem Glas Milch stecken lebensnotwendige Spurenelemente, wie
Selen, Kupfer oder auch Arsen. Wenn ein Mangel besteht, fühlt man sich oft müde und lustlos. Also zum Frühstück die Gläser gehoben.

Eiweiß rein, Bakterien raus

In eiweißreichen Lebensmitteln sind viele bioktive Peptide (Eiweißteilchen) enthalten. Sie übernehmen die verschiedensten Aufgaben in unserem Körper. Antimikrobielle Peptide töten zum Beispiel Bakterien und Viren in unserem Körper ab. Aber wenn du schon dabei bist, viel Eiweiß in dich rein zu schaufeln, dann bitte weniger aus Fleischquellen.

Erbsenhirn? Nicht mit Erbsen

Hülsenfrüchte fördern dieKonzentration. besonders Bohnen, Erbsen und Linsen liefern reichlich Zink, welches als Spurenelement enorm wichtig für die Gehirnleistung ist. Weil unser Körper Zink nicht in großer Menge speichern kann, sollte man pro Woche zwei- bis dreimal eine Portion Hülsenfrüchte essen. Aber auch Nüsse steigern deine Rechenleistung.

Fisch essen, um die
Pumpe nicht zu stressen

Wer täglich nur 1 Gramm der wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankung erheblich. Deshalb haben Japaner durch ihre meeresfruchtige Küche, ein statistisch deutlich geringeres Risiko, einer Erkrankung dieser Art. Es gibt aber auch pflanzliches Omega-3, für alle Vegetarier unter uns.

„Stehende“ Ovationen

Auch der männliche Vertreter des Homo Sampiens, der Gattung „Studentus-Lernus“ kann nicht immer in voller Länge. Es klingt „hart“ wenn sowas in diesen jungen Jahren vorkommt, aber wie Vieles ist die Ernährung mit ausschlaggebend. Sie ist besonders in dieser Gattung meistens sehr schlecht für das Gemächt.
Pistazien enthalten die Aminosäure Arginin, welche die Blutgefäße erweitert und entspannt. Eine kleine Portion dunkle Schokolade regt die Dopaminproduktion im Körper an und steigert somit deine Lust. Beeren und Zitrusfrüchte können sogar aufgrund ihres hohen Flavanoidgehaltes Krankheiten in unterer Region vorbeugen.
Also leckere Aussichten für dein Gürckchen!
Es geht dir auf die „Nüsse“
ein alter „Sack zu werden?

Vitamin E ist die beste Waffe im Kampf gegen das Altern. Weil es die freien Radikale bekämpft, die unsere Zellen schädigen. Es steckt vor allem in Nüssen. Aber sie können noch viel mehr und sind wie Oliven ein Allround-Talent mit vielen Vitaminen und Mineralien. Nüsse wirken sich wie andere Hülsenfrüchte besonders positiv aufs Gehirn aus. Sie sind wichtige Helfer zur Konzentrationserhaltung, sprich Lernen. Sie enthalten Ballaststoffe, die deine Verdauung in Schwung bringt. Zudem sind sie sättigend, aber weniger kalorienreich als gedacht, da viele Bruchstücke wieder unverdaut ausgeschieden werden. Dadurch kannst du im Hirn gut was aufbauen, ohne es gleich auf den Hüften zu spüren.

Liebst du deine Organe?
Ja, ich Olive sie!

Oliven/Olivenöl bestehen zu einen Großteil aus ungesättigten Fettsäuren. Und diese schützen Leber und Galle. Sie hemmen Entzündungen im Körper, schützen dein Herz, senken das Diabetes-Risiko, verhelfen Haut und Haaren insbesondere bei äußerer  Anwendung durch enthaltene Vitamine und Mineralstoffe zu neuem Glanz, mildern Heißhungerattacken, kurbeln den Stoffwechsel an und entschlacken das Verdauungsystem, da sie wie ein natürliches Gleitmittel wirken.

Schlusswort

Also wenn du das nächste Mal mit deinen Freunden an unserem schönen Hafen chillst, deine Kollegen die Zigaretten aus der Tasche ziehen, dann machst du nicht mit. Nein, du holst deine Nüsse raus (also nicht die in deiner Hose) und snackst dich fit.

Lukas Kindel

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