Die SG empfängt den SC Magdeburg

Mental enorm gewachsen

Foto: SG Flensburg-Handewitt

Flensburg (mm) - Um im Schlepptau des THW Kiel zu bleiben, muss die SG Flensburg-Handewitt am heutigen Mittwoch um 19 Uhr gegen den SC Magdeburg gewinnen. Am Ostersonntag gewann die SG beim Tabellendritten, doch die Voraussetzungen sind diesmal ganz andere.

Maik Machulla läuft noch jetzt ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht, wenn er an das 31:28 vom Hinspiel in Magdeburg denkt. „Das war ein schöner Auswärtssieg“, sagt der SG Coach. „Wir waren plötzlich in einer Situation, dass wir nichts mehr zu verlieren hatten – und da sind einige Spieler über sich hinausgewachsen.“ Simon Hald war kurzfristig ausgefallen, Jim Gottfridsson hatte früh eine rote Karte kassiert, und Magnus Rød konnte bald nur noch in der Deckung helfen. Damals steuerten Gøran Søgard und Mads Mensah das Geschehen im Rückraum. Eine Kombination, die sich nicht wiederholen wird. Gøran Søgard ist weiterhin angeschlagen, ebenso Alexander Petersson. So wird sich die zweite Reihe von allein aufstellen: Mads Mensah, Jim Gottfridsson und Magnus Rød. Für Maik Machulla kein Problem: „Jim Gottfridsson spielt derzeit unglaublich konstant, und Mads Mensah ist seit der Partie in Magdeburg mental enorm gewachsen.“

Ein Bundesliga-Rekord?
Eigentlich sollte die Partie schon Anfang Februar stattfinden, doch der Gast aus Sachsen-Anhalt hatte aufgrund der Weltmeisterschaft erfolgreich eine Verlegung beantragt. Jetzt kommt er als aktueller Europapokal-Sieger. In der Handball-Bundesliga fehlt die Brisanz. Die Absicherung des dritten Platzes ist aber gewiss mehr wert als nur das Prestige. „Der SCM wird das Spiel sicherlich etwas entspannter angehen als wir, aber er wird um einen guten Saisonabschluss bemüht sein“, glaubt Maik Machulla. Bleibt die Frage, ob Torwart-Verpflichtung Henning Fritz zum Einsatz kommen und dann mit exakt 46 Jahren und 254 Tagen der älteste Akteur der Bundesliga-Historie sein wird? „Wenn Torbjørn Bergerud so eine gute Leistung bringt wie in Lemgo, hat er es auch verdient, das Spiel zu Ende zu bringen“, erklärt Maik Machulla. „Henning Fritz hat schon alles erlebt. Da braucht man es nicht mehr wie ein Junior, noch ein paar Minuten Einsatzzeit zu bekommen.“

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