Hochschule Flensburg: Denken wie ein Start-Up

Auftakt für innovative Workshop-Reihe

 

Wechselseitiger Lernprozess: Die Teilnehmenden des Workshops „Mittelstands meets Start-Ups“, zu dem die Hochschule Flensburg in Kooperation mit dem RKW Kompetenzzentrum eingeladen hatte. Fotos: Gatermann

Intensive Arbeitsatmosphäre: Die Teilnehmenden tauschen sich über wichtige Themen für mittelständische Unternehmen aus.

Flensburg (mm) - Bisher einzigartig im Norden: Mittelständische Unternehmen treffen auf Start-Ups, um sich auszutauschen, zu vernetzen und voneinander zu lernen. Forschungszentrum für Mittelstand der Hochschule Flensburg plant weitere Workshops.

Die Intensität ist nahezu mit Händen zu greifen. In der Aula im Hans-Christiansen-Haus auf dem Flensburger Museumsberg sitzen sich erfahrene Unternehmer*innen und junge Firmengründer*innen in einer langen Reihe gegenüber. Sie diskutieren angeregt und fokussiert über die Bedeutung der Digitalisierung für ihr Unternehmen. Darüber, wie sie ihre Fähigkeiten und Ressourcen intelligenter Nutzen können. „Hier wird aber nicht – wie es oft typisch ist – das Wissen von den Alten an die Jungen weitergegeben, sondern es findet ein wechselseitiger Lernprozess statt“, sagen Katharina Selck und Prof. Dr. Dr. Rainer Kreuzhof vom Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für Mittelstandforschung der Hochschule Flensburg. Und so geht es in dem Workshop „Mittelstands meets Start-Ups“, zu dem sie in Kooperation mit dem RKW Kompetenzzentrum eingeladen haben, auch darum Herausforderungen mit Start-Up-Methoden zu begegnen.

Agiles Arbeiten, neue Prozesse schnell integrieren – das seien Dinge, die gerade jungen Unternehmer*innen noch sehr präsent seien, so Kreuzhof und Selck. Davon können ältere Firmenlenker*innen wiederum profitieren. Und der Austausch geht weiter. Der Workshop war Auftaktveranstaltung für die
„Werkstatt für internes Unternehmertum“, ein zweijähriges Programm mit weiteren Angeboten zu Themen, die am Bedarf des Mittelstandes ausgerichtet sind, beispielsweise zu Kommunikation, Wachstum, zu Digitalisierung und Mitarbeiter*innen-Beteiligung.

Die „Werkstatt für internes Unternehmertum“ ist mit Mitteln des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert und ergänzender Bestandteil des mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projektes „Grenzland Innovativ Schleswig-Holstein“.
 

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