SG kassiert unglückliche Niederlage in Magdeburg

Fünf-Tore-Vorsprung reicht nicht

Beste SG-Werfer: Lasse Svan erzeilte sieben Tore. Foto: SG

Flensburg (mm) - Es hat nicht ganz gereicht. Obwohl die SG Flensburg-Handewitt bis zur 54. Minute nie zurücklag, verlor sie beim SC Magdeburg mit 25:26 (12:8). Nach der dritten Niederlage in der Handball-Bundesliga haben die Jungs von SG Coach Maik Machulla nun 24:8 Punkte auf dem Konto.

Die SG interpretierte ihre 6:0-Deckung sehr offensiv. Die Mannen um Jacob Heinl und Johannes Golla rückten teilweise bis zur Neun-Meter-Linie heraus. Benjamin Buric parierte einen Gegenstoß von Marko Bezjak mit einer feinen Bein-Parade. So gelang Magdeburg erst nach gut sechs Minuten der erste Treffer. Vorne taten sich die SG Akteure schwer, Chancen zu erarbeiten oder haderten mit ihrer Verwertung. Zum Glück arbeitete die Abwehr auf höchstem Niveau – und auch Benjamin Buric. Der Keeper hatte sich bereits zur Pause zehn SCM-Würfe geangelt. Mit drei Gegenstößen in Serie enteilte die SG auf 4:7. Der frisch eingewechselte Simon Jeppsson sorgte mit Wurfkraft für das 6:10. Die SG Fans im Oberrang waren bester Laune. Schade, dass Jim Gottfridsson mit seinem Pausensirenen-Siebenmeter scheiterte.

Mit einem Vier-Tore-Polster ging es in den zweiten Durchgang. Der sehr effiziente Lasse Svan und ein Konter über Anders Zachariassen eröffneten nun den Torreigen für die Gäste. 9:14! Der SCM, vor allem in Person von Michael Damgaard, traf nun aus dem Rückraum wesentlich besser. Beim 16:18 musste die SG 40 Sekunden lang in doppelter Unterzahl überstehen. Gøran Johannessen aus der Drehung und eine Parade von Benjamin Buric entschärften die Situation. Aber die Getec-Arena war nun heiß. Die Hausherren drehten das Blatt und wähnten sich beim 25:23 bereits auf der Siegesstraßen. Bei der SG stand nun Torbjørn Bergerud im Kasten – und hielt. Magnus Jøndal und Gøran Johannessen schafften den erneuten Ausgleich. Ein Siebenmeter und zwei Minuten gegen Jacob Heinl stoppten das Comeback der SG. Tim Hornke verwandelte 28 Sekunden vor Schluss zum 26:25. Den letzten Wurf setzte Gøran Johannessen über die Latte.

SC Magdeburg:
Green (13/1 Paraden) – Chrapkowski, Musche (4), Steinert, Pettersson, Hornke (4/4), Schmidt (1), Lagergren (4), O`Sullivan (1), Bezjak, Damgaard (11), Preuss (1)
SG Flensburg-Handewitt: Buric (15/1 Paraden), Bergerud (3 Paraden, ab 52.) – Golla (2), Glandorf, Svan (7), Jeppsson (3), Jøndal (3), Heinl, Zachariassen (2), Johannessen (5), Gottfridsson (1/1), Rød (2)
Schiedsrichter: Brodbeck/Reich (Metzingen); Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Schmidt 4, Steinert 2, Wiegert 2 – Golla 4, Heinl 4, Jøndal 2); Siebenmeter: 5/4:2/1 (Buric hält gegen Hornke – Green pariert gegen Gottfridsson); Zuschauer: 6600 (ausverkauft)
Spielverlauf: 0:2 (6.), 2:2 (10.), 3:3 (12.), 4:4 (15.), 4:7 (20.), 5:8 (22.), 6:10 (23.), 8:11 (26.) – 9:12 (31.), 9:14 (32.), 11:14 (34.), 12:16 (36.), 13:17 (37.), 15:17 (40.), 16:18 (41.), 16:20 (43.), 17:21 (44.), 20:21 (49.), 22:22 (51.), 22:23 (52.), 25:23 (55.), 25:25 (59.)

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10.03.2020

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