SG verteidigt die Tabellenspitze

33:26-Sieg in Hannover

 

Lasse Møller erzielte acht Tore. Foto: SG Flensburg-Handewitt

Flensburg (mm) - Nach zwei Niederlagen in der letzten Saison revanchierte sich die SG Flensburg-Handewitt mit einem 33:26 (18:16) bei der TSV Hannover-Burgdorf. Damit verteidigte sie die Spitze in der Handball-Bundesliga. Die besten Torschützen waren Lasse Møller (8), Jim Gottfridsson (5) und Hampus Wanne (5/2).

Die SG musste wieder improvisieren. Simon Hald meldete sich kurzfristig mit einem grippalen Effekt ab. Deshalb deckte die SG in der 5:1-Formation – mit Gøran Søgard als Spitze und Johannes Golla hinten im Zentrum. Auch Rückkehrer Alexander Petersson, der sich im Training eine Oberschenkel-Blessur zugezogen hatte, fehlte. Als Option tauchte Co-Trainer Mark Bult auf dem Spielbericht auf. Aber natürlich fing Magnus Rød im rechten Rückraum an. Den besseren Start erwischten die Hannoveraner, die schnell auf 6:3 davonzogen. Eine positive Nachricht: Lasse Svan hatte beim Abschluss-Training seine Fitness bestätigt und lochte vom rechten Flügel zum 6:7-Anschluss ein. Die Chancen-Verwertung spielte der SG kurzfristig einen Streich. Die „Recken“ führten plötzlich mit 11:7. Magnus Rød rückte in den Mittelblock einer 6:0-Abwehr. Die Umstellung wirkte. Vorne mischte Lasse Møller mit, der zum 11:11 ausglich. Die Jim Gottfridsson, Magnus Rød und Johannes Golla legten nach – die SG hatte das Geschehen mit dem 12:14 gedreht. Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Kabine.

SG ließ sich nicht aus dem Konzept bringen
Die SG kehrte in guter Verfassung vom Pausentee zurück. Gleich im ersten Angriff erreichte das Anspiel Johannes Golla am Kreis. 16:19! Kurz darauf erhöhte Jim Gottfridsson, der sein 300. Pflichtspiel für die SG absolvierte, auf 18:22. Als seine Truppe etwas aus der Spur zu geraten schien, justierte SG-Coach Maik Machulla in einem Team-Timeout nach. Direkt danach markierte Mads Mensah das 20:24. Die Hannoveraner versuchten es mit einer offensiven Defensive, die SG behielt aber kühlen Kopf und stets das Heft in der Hand. Mit einem Gegenstoß besorgte Marius Steinhauser das 23:29. Die SG operierte nun mit drei Rechtshändern im Rückraum, damit sich Magnus Rød auf seine Abwehraufgaben konzentrieren konnte. Es brannte nichts mehr an: Marius Steinhauser sprang vom rechten Flügel in den Kreis und stellte den 26:33-Endstand her.

TSV Hannover-Burgdorf: Ebner (11/1 Paraden), Lesjak (25.-38.) – Cehte (1), Martinovic (3/1), Mävers (2), Hansen (3), Pevnov (4), Jönsson (2), Böhm, Krone, Donker, Hanne (2), Brozovic (4), Feise, Büchner (5)
SG Flensburg-Handewitt: Buric (4 Paraden), Bergerud (6 Paraden, ab 22.) – Golla (4), Svan (1), Wanne (5/2), Steinhauser (3), Mensah (2), Søgard (3), Gottfridsson (5), Møller (8), Rød (2)
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf); Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Böhm 2, Mävers 2 – Rød 2, Steinhauser 2); Siebenmeter: 1/1:3/2 (Wanne scheitert an Ebner); Zuschauer: 0
Spielverlauf: 1:0 (2.), 3:1 (3.), 4:3 (4.), 6:3 (6.), 7:4 (9.), 7:6 (11.), 10:6 (16.), 11:7 (17.), 11:11 (21.), 12:11 (21.), 12:14 (25.), 14:15 (27.), 15:17 (29.) – 16:19 (32.), 18:20 (34.), 18:22 (37.), 20:22 (40.), 20:25 (43.), 22:25 (45.), 23:26 (46.), 23:29 (51.), 25:30 (55.), 25:32 (58.)

Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann geben Sie uns gerne ein "Daumenhoch" oder folgen Sie uns auf Facebook, um keinen Beitrag aus Ihrer Region zu verpassen.

Keine Veranstaltungen

Besuche uns auf Facebook!

MoinQuadrat bei Instagram