Tipps & Tricks

Yoga und Ayurveda

Du fühlst dich kraftlos und unausgeglichen nach dem ganzen Unistress? Dann ist das Powerduo Yoga und Ayurveda genau das richtige für dich. Hier stelle ich dir die drei Doshas des Ayurveda vor und gebe dir Tipps für die passende Ernährung und Yoga Übungen.

Wenn man von Ayurveda redet dann ist das Thema Yoga meist nicht weit. Beide haben ihre Herkunft in Indien.  Yoga strebt die Einheit von Körper und Geist an.  Auch wenn bei den Übungen der Körper eingesetzt wird dienen die Übungen letzendlich dazu Ruhe und Ausgeglichenheit im Geist zu schaffen. Yoga Übungen werden auch “Asanas” genannt.

Ayurveda ist eine traditionelle Heilkunst und Lebensphilosophie. Das Wort Ayurveda setzt sich aus “Ayus” Leben und “Veda” Wissen zusammen und bedeutet “Wissen vom Leben”. Nach dem Ayurveda besteht die Welt um uns aus fünf Elementen: Raum ,Feuer, Wasser und Erde. Die Grundlage für das Verständnis des Ayurveda sind die sogenannten Doshas.

Laut Ayurveda hat jeder Mensch diese Doshas in seinem Körper. Wenn sie jedoch im ungleichgewicht sind, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Obwohl wir mit allen der drei Doshas geboren werden, stehen sie bei uns allen in einem anderen Mischungsverhältnis. In der Regel dominierten ein oder zwei der Prinzipien. Das macht uns zu dem, was wir sind. Wenn du deine Dosha-Kombination kennst, dann kannst du beginnen, sie mit der richtigen Ernährung und Bewegung im Gleichgewicht zu halten.

Vata
Vata  ist das Bewegungsprinzip. Es ist mit den Elementen Luft und Raum verbunden. Es ist Verantwortlich für die Beweglichkeit und Wachheit, die Trennung von Nähr-und Abfallstoffen und für die Atmung. Merkmale eines Vata Typen: Schlanker Körperbau, Kühle Haut, Unregelmäßige Verdauung und Appetit, Schlafstörungen, begeisterungsfähigkeit, kreativität, vergesslichkeit, schnell wechselnde Stimmung.

Für den Vata Typen ist regelmäßiges und ausreichendes Essen wichtig. Am besten ist es warmes Essen und Getränke zu sich zu nehmen. Gutes Essen für Vata-Typen sind: Reis, Zucchini, Karotte, Nüsse, Ingwer, Trauben, Banane und Äpfel.
Beim Yoga ist es für Vata Typen besonders wichtig sich Zeit zu lassen und die Haltungen langsam zu erkunden. Die Betonung sollte auf Stand und Gleichgewichtshaltungen liegen.
Passende Übungen sind der Sonnengruß, und der Baum.

Der Baum:
1.Stelle dich mit geschlossenen Füßen gerade hin und atme ein paar mal tief ein und aus.
2. Strecke dann die Arme seitlich aus, verlagere das Gewicht auf das rechte Bein.
3.Drehe dein linkes Knie zur Seite und lege den Fuß oben an die Innenseite des rechten Oberschenkels.
4. Arme leicht angewinkelt hochstrecken, die Hände schließen und Bauch anspannen. Das ganze fünfzehn Sekunden halten und dann die Übung mit dem anderen Bein wiederholen.

Pitta
Pitta ist das Stoffwechselprinzip. Es ist mit den Elementen Feuer und Wasser verbunden. Pitta steuert  die Verdauung ,Sehkraft, Wärmeproduktion und steht im zusammenhang mit Hunger und Durst. Die Merkmale eines Pitta Typen sind: meist helle und empfindliche Haut, Sommersprossen, Neigung zu Hautkrankheiten, starker Hunger und Durst, gute Verdauung, unternehmungslustig, neigt unter Stress zu Gereiztheit.

Für den Pitta-Typen ist eher kühleres Essen und Trinken passend. Das Essen sollte nicht zu scharf sein. Passendes Essen ist: Mais, Sojaprodukte, Spargel, Kartoffeln, Milchprodukte, Zimt, Melone und Zitrusfrüchte.

Beim Yoga sind eher ruhige aber fordernde Übungen passend. Auch beruhigende Atemübungen, wie z.B. das Bhramari eignen sich sehr gut.

Bhramari-Atem Übung:
Bhramari bedeutet auch “Bienton-Atem” ,den dabei wird beim Ausatmen mit geschlossenem Mund wie eine Biene gesummt. Du kannst die Übung gut im Sitzen oder Liegen  ausführen.
 Atme dafür tief ein und summe mit geschlossenem Mund beim Ausatmen. Dadurch entsteht eine Vibration im Kopf, Nacken und im Brustraum. Die Vibration bewirkt eine bessere Durchblutung des Gewebes und dadurch wird häufig eine angenehme Wärme und ein Kribbeln im Körper wahrgenommen. Die Übung beruhigt Körper und Geist und lindert innere Unruhe.

Kapha
Kapha ist das Strukturprinzip. Es ist mit dem Elementen Erde und Wasser verbunden. Kapha verleiht Stabilität, Kraft, Ruhe und macht mutig. Merkmale eines Kapha Typen sind: dichtes und volles  Haar, kraftvoller Körperbau, ruhige und ausgeglichene Persöhnlichkeit, guter Schlaf, langsame Verdauung, Neigung zum Übergewicht.

Für den Kapha-Typen ist leichtes und warmes Esssen am besten. Passend sind: grünes Blattgemüse, rote Beete, Paprika, Honig, Sonnenblumenkerne, Datteln, Pfirsich und Papaya.

Beim Yoga sind fließende und kraftvolle Übungen an besten. Passende Übungen sind die Brücke. Beim Kapha-Typen kann man sehr gut die Yoga Übungen mit Meditation verbinden.

Meditatives Yoga:
Setze dich bequem und aufrecht hin, z.B. im Schneidersitz und schließe die Augen. Du kannst dabei die Hände auf die Oberschenkel legen oder die Hände in eine Chinmudra Position(Daumen und Zeigefinger werden zusammengrbracht) bringen. Mudra ist eine symbolische Handgeste, die eine direkte Wirkung auf die Konzentration und den Organismus hat. Meditation zeichnet sich durch eine völlige passivität aus, versuche dabei nicht in Gedanken abzuschweifen.

Franziska Kickuth

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